Sicher bewerben
Die allermeisten Betriebe hier sind kleine, ehrliche Läden aus dem Pott. Trotzdem gilt: Schau genau hin. Diese sechs Signale bedeuten fast immer, dass etwas nicht stimmt.
Es wird Geld von dir verlangt
Bewerbungsgebühr, Kaution, Schulungskosten, „Materialpauschale" — ein seriöser Arbeitgeber verlangt nie Geld von Bewerbern. Immer.
Bezahlung „bar auf die Hand"
Auch ein Minijob muss bei der Minijob-Zentrale angemeldet werden. Ohne Anmeldung bist du nicht unfallversichert und machst dich angreifbar.
Ausweis oder Bankdaten vor dem Vertrag
Kopie vom Personalausweis, IBAN oder Steuer-ID braucht ein Betrieb erst, wenn du eingestellt bist — nie für die Bewerbung.
Unrealistische Versprechen
„2.000 € im Monat für ein paar Stunden von zu Hause" gibt es nicht. Bei Minijobs gilt der Mindestlohn und die monatliche Verdienstgrenze.
Kein Firmensitz, keine Telefonnummer
Wenn du nicht herausfinden kannst, wer hinter der Anzeige steckt, bewirb dich nicht.
Kommunikation nur über Messenger
Ein Vorstellungsgespräch ausschließlich per Chat, mit Drängen auf schnelle Zusage, ist ein Warnsignal.
Etwas gefunden, das nicht stimmt?
Schreib uns die URL der Anzeige und was dir aufgefallen ist. Wir schauen uns das kurzfristig an und nehmen die Anzeige im Zweifel offline.
Anzeige meldenEine Melde-Funktion direkt an der Anzeige kommt als Nächstes.
Was wir selbst prüfen
- Jede Anzeige wird gegen den gesetzlichen Mindestlohn geprüft und sonst abgelehnt.
- Titel und Beschreibung laufen durch eine automatische Prüfung auf Formulierungen, die nach dem AGG angreifbar sind.
- Anzeigen aus externen Quellen sind immer als solche gekennzeichnet.
- Deine Bewerbung geht ausschließlich an den Betrieb, bei dem du dich beworben hast.
